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Ausstellung "Die Töchter Miss Artfair´s und andere Verwandte" von Heike E. Marquardt

In der Zeit vom 18. September bis 21. November 2008 wird in der unteren Rathaushalle Ritterhude die Ausstellung "Die Töchter Miss Artfair´s und andere Verwandte" von Heike E. Marquardt gezeigt.

Eröffnet wurde die Ausstellung am Mittwoch, dem 17. September, um 19.00 Uhr unter musikalischer Begleitung des Flötenensembles "Solera" der Musikschule Ridder. 

Die Ausstellung ist während der allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.

www.ritterhude.de -> Aktuelle Informationen

Junge Kunst Bremen: Heike Elisabeth Marquardt - Bilder

Beim Betrachten der Bilder von Heike Elisabeth Marquardt hat man das Gefühl, in phantastische Welten zu blicken, die von seltsamen, skurrilen aber auch poetischen Gestalten bevölkert werden. Häufig wirken ihre farbenfrohe Kompositionen wie Bühnenbilder, aus unterschiedlichsten sonderbaren Elementen zusammengesetzt, die so kaum einer realen Situation entsprechen könnten. Sie erzählen Geschichten, die man nur erahnen kann. In starken Farben schafft die Malerin für ihre oft hintersinnigen und witzigen Figuren stimmungsvolle, surreale Orte mit intensiver Ausstrahlung. Dabei spielen Stoffe und Stofflichkeit immer eine wichtige Rolle, ob als Motiv, als bedruckter Bildgrund oder als Collage.

Termin: vom 29.10.2008 bis 12.12.2008

Ort: Sparkasse Bremen, Filiale Bahnhofstraße, www.sparkasse-bremen.de/Junge Kunst/Heike Elisabeth Marquardt


 



 

Eine Position in der Malerei zu finden, bedeutet für mich, ein bestimmtes Spannungsfeld auf dem Bildträger zu erzeugen.

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Mit meiner Bildsprache, betrete ich einen fremden Raum, in dem ich aufräumen oder ein Chaos verbreiten kann. Es gibt in einer Person unendlich viele Aspekte des Gesichtes, wenn man es aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

So ist es auch in der Betrachtung von Kunst. Erwartungen, die an die zeitgenössische Malerei gestellt werden, möchte ich irritieren und verändern.

Sehgewohnheiten stelle ich in meinen Bildern in frage, und spiele mit neuen Möglichkeiten

Oft gestellte Fragen an die Kunst können sein :„Was ist das?"," Was willst Du damit sagen?“,"Wie machst Du das"? oder "Mit was hat das zu tun"? 

Die Diskussion über die Zeit, vorallem die des 21. Jahrhunderts beinhaltet auch einen Blick auf vorangegangene Jahrhunderte. Ich denke, man muss sich mit der Kunstgeschichte auseinandersetzen, wenn man sie neu erfinden will. Mir gefällt die Zusammenstellung von Bekanntem und Unbekanntem, etwa "Gekritzelten"(so wie es eine Katze tun würde!) und Gezeichnetem. Phillip Guston, Miriam Cahn, und Louise Bourgoise, sind meine Vorbilder! Durch die Verbindung unterschiedlicher Positionen entsteht ein ganzer Mikrokosmos aus Sichtweisen und künstlerischen Formen, die mir die Komik und die Vielschichtigkeit der Betrachtung von Kunst zeigt. Mir sind sowohl die Maler der klassischen Moderne wie Erich Heckel, Paula Modersohn-Becker, Mietje und Olga Bontjes van Beek, sowie die großen französischen Maler der Orientalistik, wie Gustave Moreau, Henri Matisse, und Eugéne Delacroix, als auch die alten Meister wie Diego Velasquez, Frans Hals und Adolf Menzel, sehr wichtig in einer ästhetischen Kunstbetrachtung.

Die Kunst darf nicht langweilig werden! 

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Betrachtung!

Heike Elisabeth Marquardt